Erfolgreiches Karpfenangeln im Herbst

Erfolgreiches Karpfenangeln im Herbst

Unsere letzte Angelsession im Herbst beim Karpfenangeln endete mit einem dicken Karpfen

Karpfen 35 Pfund

Karpfen 35 Pfund

Es war wieder einmal so weit der Herbst begann und wir wollten noch eine letzte Angelsession in diesem Jahr beim Karpfenangeln machen. Also beschlossen wir eine gute Woche vor dem eigentlichen Karpfenangeln zwei Futterplätze im See anzulegen, die wir von mehreren Stellen gut erreichen konnten – man weiß ja nie, ob man beim Anfüttern mit Boilies nicht beobachtet wurde und die vorbereitete Angelstelle am Angeltag mal wieder besetzt ist. Wir fütterten jeden Tag rund 1,5kg Boilies und 1 kg Karpfen – Stippfutter an, um die Karpfen vor der letzten Angelsession im Herbst nochmal richtig in Stimmung zu bringen. Sehnsüchtig warteten wir aufs Wochenende damit wir endlich an den See zum Karpfenangeln für die letzte Angelsession im Herbst aufbrechen konnten. An dem Tag haben wir pünktlich mittags Feierabend gemacht, das Auto war natürlich proppe voll mit Karpfenzubehör und am Vortrag schon gepackt wurden und es ging los. Am See angekommen mussten wir leider feststellen, dass wir beim Anfüttern mit Boilies offensichtlich beobachtet wurden, denn unsere fürs Karpfenangeln ausgwählte Angelstelle war besetzt. Zum Glück war eine andere Angelstelle am See frei, von der wir unsere Futterplätze aus ebenfalls anwerfen konnten. Schnell packten wir die Karpfenruten aus und bestückten die bereits vorbereiteten Karpfenmontagen mit denselben Boilies, mit denen wir  die Karpfen auch angefüttert hatten. Eine Karpfenrute bestückten wir zudem jeder mit weißen Pelzer Neon White Pop Up Boilies. Wir fischten jeder mit 4 Karpfenruten von denen wir jeweils 2 Karpfenruten im Uferbereich für die Karpfen auslegten, da es die Wochen zuvor noch sehr sonnig war und wir immer wieder Karpfen in dem flachen Bereich sahen und 2 Karpfenruten im tieferen Wasser, da es nachts schon deutlich kälter wurde und wir beide Tiefen bei diesem letzten Karpfenangeln abdecken wollten. Die erste Nacht verlief relativ ruhig ohne Karpfen bis auf einen „Störfall“ :-) Zu unserer Verwunderung bekamen wir nachts gegen 23 Uhr einen Biss, bei dem uns sofort klar war, dass es kein Karpfen war, der sich den Boilie einverleibt hatte, denn nach dem der Bissanzeiger und Swinger zunächst nicht wusste, ob sie hoch oder runter gingen sollten, sprang ein Fisch in voller Länge aus dem Wasser. Wir konnten diesen im Mondschein beim Springen sehen und waren etwas irritiert, da wir ihn nicht gleich zuordnen konnten. Nach einem heftigen Drill lag der Fisch vor uns – es war kein Karpfen, sonder es war ein Stör. Wir wussten bis dato nicht, dass in dem Gewässer überhaupt Störe eingesetzt wurden und hatten auch vorher beim Karpfenangeln keine Stör in dem See gefangen. Nach einem kurzen Vermessen des Störs entließen wir ihn wieder in sein Element. Er war ca. 110cm lang. In der Nacht interessierte sich kein Karpfen mehr für unsere Boilies. Am nächsten Mittag gegen 12 Uhr rannte die Karpfenrute mit dem Neon White Pop Up Boilie ab, die ich im Uferbereich platziert hatte. Die Freude war groß als wir den Karpfen ausgedrillt im Kescher hatten. Ein wahrer Prachtkerl von 35 Pfund und ein gelunger Abschluss der letzten Angelsession im Herbst.

 

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