Hechtangeln -Schleppangeln am Edersee

Hechtangeln -Schleppangeln am Edersee

Hecht beim Hechtangeln / Schleppangeln am Edersee

Hecht beim Hechtangeln / Schleppangeln am EderseeHechtangeln -Schleppangeln am Edersee

Anbei ein interessanter Angelreisebericht meines guten Kunden Peter.

Vor 2 Wochen war ich mit meinem Freund Martin für 4 Tage am Edersee, um sein neues Portaboot incl. Motor und Echolot zum Schleppen beim Hechtangeln am Edersee zu testen.

Nachdem wir beide das Hechtgewässer Edersee nicht gut kannten, informierten wir uns an der Angelkarten Ausgabestelle, ob und wo zur Zeit Hechte beim Schleppen gefangen werden und wo man ein Angelboot oot gut wassern kann.

Nachdem aber leider keine guten Hechtfänge zu dieser zeit im Angelgeschäft bekannt waren, versuchten wir es einfach auf eigene Faust.

Tag 1 des Hechtangeln am Edersee:

Wir suchten uns einen Angelplatz zum slippen nicht weit weg von der Staumauer, weil auf grund des momentan ständig fallen Wassers des Edersees, jeden Tag ca. 20- 30 cm, der ca. 22 km lange Edersee Stausee im oberen Drittel bereits leer gelaufen war.

Nachdem das Aufbauen des „jungfräulichen“ Angelbootes und unseres Equipments zum Schleppangeln auf Hecht ohne Probleme von Statten ging, suchten wir uns erst einmal eine Kante mit dem Echolot, die so um die 5-6m Angeltiefe lag und versuchten unser glück mit Schleppen auf Hecht. Leider hatten wir auf dem Echolot in diesem Bereich sehr wenig Fischsignale und blieben auch für die ersten Stunden ohne jeden Fischkontakt. Daraufhin änderten wir unsere Taktik und orientierten uns mehr in die Seemitte und suchten die tiefsten Angelstellen oder Rinnen. Dort war laut echolot auch viel mehr Leben im Wasser. Also stellten wir unsere Angelmethode um und schleppten jetzt mit hilfe von blei sehr tief, also in Grundnähe und fuhren auch langsamer, so um die 3km/h.

Leider waren auch sehr wenig andere Angelboote auf dem Edersee, so konnten wir uns leider auch nicht an anderen Hechtanglern orientieren und versuchten uns einfach mit hilfe des Echolotes so einen ersten Eindruck über den Edersee zu verschaffen, in dem wir einfach den Stausee immer weiter hinauf-kreuzten.

Leider blieben wir an diesem ersten tag ohne jeglichen Fischkontakt, stellten jedoch fest, dass die meisten Fische sehr tief standen und die Fischsignale immer mehr wurden, je weiter wir uns von der Staumauer entfernten, legten unsere Taktik am Tag 2 darauf aus.

Tag2 beim Schleppangeln auf Hecht:

Wir schleppten also am 2. Tag von unserer Slip-stelle ziemlich zielstrebig weg von der Staumauer den See hinauf und versuchten uns so gut wie möglich an der tiefsten Rinne mit unserem Echolot zu halten.

In einer Entfernung von ca, 5-6 km von der Staumauer stießen wir auf eine extreme verengung des edersees,gefolgt von einer Linkskurve und genau dahinter war das erste mal so richtig viel leben im Wasser – laut Echolot. Wir hofften auf den ersten Hecht beim Schleppangeln am Edersee.

Nachdem guter Wind zum Driften war und die Stelle einen guten Eindruck machte, änderten wir unsere Taktik und begannen bei einer Wassertiefe von ca, 12m zu jiggen, leider waren wir wieder glücklos, also fingen wir wieder zum Schleppen auf Hecht mit Wobblern an und hatten nach kurzer zeit den ersten Fischkontakt so gegen 14.00 uhr : wir fingen einen Hecht von ca. 60 cm ziemlich tief und waren so in unserer meinung es tief zu versuchen bestätigt und schleppten weiter in Grundnähe mit Wobblern.

Gegen 15.00 uhr fingen wir noch einen Barsch mit ca, 25 cm, ebenfalls tief geschleppt und machten uns schon Hoffnung auf eine schönen Zander beim Schleppangeln am Edersee.

Leider blieb dieser Wunsch am 2. Tag jedoch unerfüllt und so stellten wir das Fischen auf Hecht bei Dämmerung ein.

3. Tag beim Angeln auf Hecht am Edersee:

Am dritten Tag machten wir uns gezeilt daran, so schnell wie möglich die Stelle mit den vielen Fischsignalen zu erreichen und probierten dort alle möglichen Köder – Wobbler, Jerkbaits, Gummifische, Naturköder aus – bis sich der lang ersehnte erfolg, wieder in der Mittagszeit, diesmal etwas früher, so gegen 13.00 uhr endlich einstellte: ich konnte meinen ersten Edersee Zander mit ca. 70cm beim Schleppen auf die Schuppen legen.

Jetzt waren wir natürlich heiß !!! … und beackerten diese Angelstelle / das Angelgebiet jetzt natürlich hoch konzentriert weiter ………. Und um 15.00 uhr war es endlich so weit: ich bekam einen ganz heftigen Biss und sagte zuMmartin: hol die anderen ruten alle rein, ich habe was grosses dran!!

Die heftigen Schläge in der Rute verrieten mir, dass das kein Zander sein kann…….

Nach ca. 10 Minuten wurde meine Vermutung bestätigt: es lag ein Hecht mit 22pf und 112 cm im boot!!! …….. und das in einem Hechtgewässer, das ich nicht kannte!! Ein toller Saisonabschluss beim Schleppangeln am Edersee.

Hatte sich meine Erfahrung beim Schleppen, die ich in vielen Jahren beim Schleppangeln am Starnberger See und Ammer See gesammelt habe doch ausgezahlt!!

Wir beide waren natürlich total happy, weil so was hatten wir nicht erwartet.

.. so packten wir wieder bei Dämmerung zusammen und fragten uns, was der letzte Tag noch bringen würde:

Tag 4 Schleppangeln am Edersee:

Logischerweise schleppten wir gleich wieder zielstrebig unserem Hotspot am Edersee entgegen und kreuzten diese gebiet systematisch auf und ab und fingen, wieder um die Mittagszeit, so gegen 14.00 uhr einen weiteren Hecht mit ca. 70 cm beim Schleppen mit Wobbler.

Leider blieb das für den letzten Angeltag unser einziger Biss.

Weil wir ja heute auch noch Heim fahren mussten, stellten wir das fischen auch früher.

………….Wir waren aber hoch zufrieden und werden bestimmt wiederkommen.
Petri derfischerpeter

Fazit: Vielen Dank für diesen tollen Bericht Peter. Weitere Berichte deinerseits werden sicher folgen.

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